Unterschiede der Lehrgänge

HINWEIS: Dieser Bereich ist bewusst etwas textlastiger; Grund hierfür ist das Ziel, die Philosophie hinter den Lehrgängen und deren Unterschiede besser verständlich zu machen. 

„Nur wenn wir verstehen, worauf unsere Trainings-Praxis beruht, ist echte Expertise möglich!“

Ein fundiertes Verständnis von Training basiert auf der Verbindung von Anatomie (Struktur) und Physiologie (Funktion).
Erst durch diese integrative Betrachtung lässt sich nachvollziehen, wie sich Belastungen vom zellulären Niveau bis hin zur Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus auswirken.

Unsere Lehrgänge folgen genau diesem Ansatz:
Trainingswissenschaft wird systematisch mit physiologischen Mechanismen verknüpft – vom molekularen Signal bis zur praktischen Umsetzung im Training.

Je nach Ausgangsniveau und Zielsetzung kannst du dabei entscheiden, wie tief du in diese Zusammenhänge einsteigen möchtest – von praxisnaher Anwendung bis hin zum detaillierten mechanistischen/physiologischen Verständnis

Unterschied zwischen „Basis“/„Advanced1“/„Advanced2“

Obwohl alle Lehrgänge derselben Philosophie folgen, unterscheiden sie sich in den behandelten Themen. Im Lehrgang „Advanced2“ werden die Inhalte, wie unter „Lerninhalte“ dargestellt, umfassend und ausführlich behandelt. „Advanced1“ und vor allem „Basis/funkt. Anatomie & Biomechanik“ verzichten hingegen auf einige Aspekte. 

Für ein mechanistisches, physiologisches Verständnis darüber, was im Körper bei Belastung geschieht und wie Anpassungen entstehen, ist ein gewisses physiologisches Verständnis wie gesagt notwendig. Gleichzeitig entfernen sich stärkere physiologische Vertiefungen aber teils vom unmittelbaren Praxisbezug, was gerade bei geringem Vorwissen oder je nach persönlichem Interesse überfordernd wirken kann.

Hier liegt der entscheidende Unterschied: Im „Basis“-Lehrgang bleibt die Nähe zur Praxis immer erhalten – Themen wie funktionelle Anatomie, Biomechanik, Bewegungsanalyse und dessen Nutzung für die Belastungs-Trainingssteuerung stehen im Mittelpunkt. Damit wird praxisrelevantes Wissen vermittelt, das zielgerichtetes Handeln ermöglicht, ohne dass tiefgreifende physiologische Kenntnisse zwingend nötig sind. 

Im „Advanced1“-Lehrgang wird ein Schritt weitergegangen: grundlegende physiologische Hintergründe trainingsinduzierter Anpassungen – mit Fokus auf Kraft-Schnelligkeit und Muskelaufbau – werden aufbauend auf den den Fachbereichen der Anatomie und Biomechanik einbezogen, sodass Verbindungen zwischen Training und Anpassung klarer nachvollzogen werden können, ohne zu stark in allgemeine Physiologie abzuschweifen. „Advanced2“ schließlich geht genau diesen Schritt: Durch vorbereitende Abschnitte, die wie Brückenkurse funktionieren, wird das notwendige Hintergrundwissen vermittelt, um komplexere Themenblöcke in voller Tiefe zu verstehen.

Um nur einige Beispiele zu nennen: Um sich mit trainingsinduzierten Muskelschäden auseinanderzusetzen, ist ein gewisses immunologisches Wissen vonnöten, um die Funktionsweise des Körpers bei akuter körperlicher Belastung zu verstehen, bedarf es Wissen zum Energiestoffwechsel, dem Herzkreislaufsystem, dem Nervensystem und Hormonhaushalt und um zelluläre Anpassung zu verstehen, braucht es Wissen hinsichtlich grundlegender Zellbiologie, Signaltransduktion sowie Genexpression. Genau diese Abschnitte ermöglichen es dann aber auch trainingsspezifischere Themen deutlich tiefer aufzugreifen, sodass die im „Advanced1“ behandelten Themenblöcke nochmals deutlich vertieft werden können und einige neue Themenblöcke hinzukommen. Ebenso verschwindet hier sogleich der im „Advanced1“ und „Basis“ vorherrschende Fokus auf den Kraftsport, bzw. den Kraft/Schnelligkeit und Muskelaufbau. Ergänzend dazu werden durch die Betrachtung der physiologischen Hintergründe körperlicher Aktivität und trainingsinduzierter Anpassung im selben Zug auch Anpassungen an Ausdauertraining ersichtlich und demnach ebenso vertieft behandelt.  

 

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